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Leucobryum glaucum (Hedw.) Ångstr.

Synonyme: Dicranum glaucum Hedw.

Systematik: Moose > Bryophyta > Bryopsida > Dicranales > Leucobryaceae > Leucobryum

Deutscher Name: Gemeines Weißmoos

[ Legende für Rote Liste einblenden ] Rote Listen:
  • Deutschland: V
  • FFH: V

Literatur
Summa Veg. Scand. 1: 94. 1846

Literatur
Sp. Musc. Frond.: 135. 1801

Habitat/Ökologie (Meinunger & Schröder 2007)
Das Weißmoos bildet auffällige, kompakte, halbkugelige Polster auf saurem Humus, Torf, stark verfaulten Stubben oder Sandböden. Kapseln finden sich nur selten. Es wächst vor allem in mäßig trockenen bis feuchten Nadelwäldern sowie an trockeneren Stellen in Moor- und Bruchwäldern. Bei entsprechend dicker Rohhumusauflage findet es sich auch in Kalkgebieten, vor allem in Nadelholzaufforstungen. ...

Verbreitung (Meinunger & Schröder 2007)
Die Art ist durch das ganze Gebiet verbreitet, besonders in den Gebirgen sowie in ausgedehnten Nadelwald- und Moorgebieten im Flachland. Fehlend oder selten in dicht besiedelten oder stark landwirtschaftlich genutzten Gegenden sowie in reinen Kalkgebieten.

Bestand und Gefährdung (Meinunger & Schröder 2007)
Die Art wird bisweilen für gewerbliche Zwecke gesammelt, sie steht daher auf der Liste der gesetzlich geschützten Arten, die solche Aktivitäten verbietet. Auch durch Waldkalkung wird sie stark geschädigt: Ahrens in Nebel & Philippi (2000). Im Gesamtbestand erscheint sie nicht bedroht und kann gegenwärtig noch als ungefährdet gelten.