Habitat/Ökologie (Meinunger & Schröder 2007) Leiocolea gillmanii ist parözisch und vor allem dadurch von den sonst recht ähnlichen, aber diözischen Arten L. alpestris und L. bantriensis unterschieden. Auf feuchter Erde, Humus und an Felsen in alpinen Lagen auf kalkhaltigen bis schwach sauren Böden. Genauere soziologische oder ökologische Angaben zu der Art fehlen aus dem Gebiet.
Verbreitung (Meinunger & Schröder 2007) Nur in Hochlagen der Alpen: BY: Allgäu: 8727/2 W Rappenseehütte, 1950 m, 04.09.1996, LM. Berchtesgaden: Paul (1924); Paul & v. Schoenau (1925); Höper (1996); 8543/2 Humus über Kalkfelsen am Viehkogel, 1700 m, 12.08.1926, leg. H. Paul als Lophozia grandiretis, det. R. Grolle (JE !); 8443/2 Watzmann, an der Nordseite, zwischen Grubenalm und Gugelalm, 1800 m, 13.09.1989. leg. U. Beyerlein, det. LM.