Habitat/Ökologie (Meinunger & Schröder 2007) Die anscheinend gut charakterisierte Art ist gekennzeichnet durch sehr hohe, spitze Mamillen im Bereich der oberen Blattlamina und auf der Ventralseite der Rippe.
Verbreitung (Meinunger & Schröder 2007) Die Art wurde in neuester Zeit erstmalig von G. Mattern und bald danach auch von A. Oesau nachgewiesen. Bisher nur an wenigen Stellen in rheinhessischen Weinbaugebieten: RP: 6213/1 Weinberg Hochstätten, mit Phascum cuspidatum, 2/2006, leg. et det. G. Mattern (!); 6115/2 Schwabsburg, Weinberg südlich des Ortes an der L 433, 03.12.2002, A. Oesau Nr. 24281 (!); 6013/3 und 6013/1 in Weinbergen bei Bingen, A. Oesau (in litt.).
Bestand und Gefährdung (Meinunger & Schröder 2007) Über Bestandsgrößen ist nichts bekannt. Die Art ist im Gelände Phascum cuspidatum sehr ähnlich und leicht zu übersehen. Nach A. Oesau (in litt.) scheint sie tatsächlich sehr selten zu sein. Wegen ungenügender Datenlage sind Aussagen zur Gefährdung derzeit nicht möglich.